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Qualifizierung und Bildung

DGB-Hochschulforum: Die Hochschule sind wir!


Gute Arbeit braucht gute Rahmenbedingungen. Trotz der Vereinbarung im Hochschulfinanzierungsvertrag „Perspektive 2020“ haben aber immer noch nicht alle Hochschulen die vereinbarten Selbstverpflichtungserklärungen verabschiedet. Auch nach der Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeit-VG) müssen sich die Mehrheit der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit befristeten Verträgen zufrieden geben. Auch die Anforderungen an die nichtwissenschaftlichen Beschäftigten werden immer anspruchsvoller.

Das Gesetz zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts sieht die Gruppe der Professor/-innen als Grundrechtsträger/
-innen der Wissenschaftsfreiheit. Wir sagen: Nicht nur Professor/-innen sind Grundrechtsträger/-innen der Wissenschaftsfreiheit. Forschung betreibt auch die weit größere Gruppe des hauptberuflich beschäftigten wissenschaftlichen und künstlerischen Personals, der sogenannte „akademische Mittelbau“.

In einer demokratischen Hochschule sollten alle Statusgruppen gleichberechtigt mitbestimmen. Deshalb sind wichtige
Hochschulgremien nach gewerkschaftlicher Auffassung viertel paritätisch (Professor/-innen, akademische Mitarbeiter/-innen, nichtakademische Mitarbeiter/-innen, Promovierende und Studierende) zu besetzen.

Auch hat sich nach der letzten Novellierung des Hochschulgesetzes die Zusammensetzung der Hochschulräte nicht wesentlich geändert. Noch immer dominieren dort Vertreter/-innen aus Unternehmen und Wirtschaftsverbänden.

Die Tagung will die aktuelle Lage der Hochschulen im Land analysieren und die Diskussion über die Reichweite der Wissenschaftsfreiheit und deren Träger/-innen weiterführen. Es gilt die weiteren Schritte zu definieren, die notwendig sind, um gute Arbeit in der Wissenschaft zu ermöglichen. Weitere Themen der Tagung sind die Rahmenbedingungen dualer Studiengänge und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung, der Status der Doktorand/-innen und wie in Zukunft mit den Selbstverpflichtungen umgegangen werden soll.

Das DGB-Forum versteht sich nicht zuletzt auch als Angebot zur Vernetzung zwischen Hochschulen, Gewerkschaften und Politik in Baden-Württemberg.

Referent/-innen

  • Dr. Andreas Keller, GEW
  • Matthias Neis, ver.di (angefragt)

Freistellungsregelung:
§ 44 Abs. 1 LPVG BW, § 37 Abs. 7 BetrVG (geplant), § 46 Abs. 7 PersVG (geplant)

Teilnehmer min./max.: 20/150, angemeldet: 0, frei: 150


Anmeldefrist

14.10.2018

Veranstaltungsort:

Willi-Bleicher-Haus
Willi-Bleicher-Straße 20
70174 Stuttgart

Seminargebühr

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

Seminarleitung

Joachim Ruth (DGB BW), Cendrese Sadiku (GEW) und Annelie Schwaderer (ver.di)

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